Bei einer Erläuterung der regulierenden Rahmenbedingungen des
Online-Glücksspielwesens in Deutschland muss zu Beginn das übergreifende
EU-Recht in Betracht gezogen werden, welches besagt,
dass EU-Mitglieder sich in Bezug auf Dienstleistungen nicht an
protektonistischen Praktiken beteiligen sollten.
Gemäß den Beschlüssen der Europäischen Komission (EK) und des Europäischen
Gerichtshofs (EuGH) gilt bei Online-Glücksspiel-Dienstleistungen die
Dienstleistungsfreiheit nach EU-Recht, was bedeutet, dass ein Land mit einem
lokalen Online-Glücksspielprodukt (staatliche Lotterie usw.) seinen Einwohnern
den Zugang zu ähnlichen, von anderen EU-Mitgliedern zur Verfügung gestellten
Service-Angeboten nicht verweigern kann.
Während die aktuellen Gesetze Deutschlands zum Glücksspielwesen im Internet (Glücksspielstaatsvertrag)
ausländische Online-Glücksspielanbieter verbieten, lassen sie gleichzeitig die
Annahme von Online-Wetten durch das staatliche Glücksspielmonopol zu. Nach dem
Glücksspielstaatsvertrag sind Internetdienstanbieter (ISPs) dazu verpflichtet,
illegale Online-Glücksspielseiten zu blockieren, und Banken müssen Zahlungen auf
solche Seiten einschränken.
Zum Zeitpunkt der Niederschrift werden die derzeitigen deutschen Gesetze zum
Online-Glücksspielwesen von der Europäischen Kommission auf Übertretungen des
EU-Rechts überprüft. Deutsche Kunden können derzeit unter Umständen beim Zugriff
und der Abwicklung mit Online-Glücksspielanbietern (wie den nachstehenden
Anbietern) Schwierigkeiten erfahren.
Die unten aufgeführten Casinos bieten eine deutschsprachige Webseite und
Support-Möglichkeiten. Einige stellen Spielern aus Deutschland auch eine
gebührenfreie Telefonnummer zur Verfügung.
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